Worauf Sie beim Kauf eines Kochgeschirrs achten sollten!
Manches Kochgeschirr kann einem den Spaß am Kochen verderben: Klappernde Deckel, heiße Griffe, Töpfe und Pfannen, in denen alles anbrennt, schlecht leitende, nach außen gewölbte Böden, bei denen es eine Ewigkeit dauert, bis das Wasser kocht, unansehnlich gewordene oder schwer zu reinigende Töpfe.
Um diese Erfahrungen nicht machen zu müssen, hier ein paar Tipps, worauf Sie beim Kauf eines Kochgeschirrs unbedingt achten sollten:
Das Material
Der Rumpf Ihres neuen Herdgeschirrs sollte aus rostfreiem Edelstahl oder hochwertigem Aluminium oder robustem Eisenguss bestehen. Diese Materialien sind bewährt, lebensmittelneutral und bürgen für perfekte Kochergebnisse. Rostfreier Edelstahl ist besonders pflegeleicht und hygienisch, weil spülmaschinengeeignet.
Der Boden
Der Boden unter einem Kochgeschirr soll komfortables Kochen und Braten ermöglichen. Um dies zu gewährleisten, muss er bestimmte Eigenschaften besitzen und entsprechende Voraussetzungen erfüllen. Wir von Schulte-Ufer bieten Ihnen 2 Varianten – sie tragen unterschiedlichen Kochgewohnheiten Rechnung, garantieren aber exzellente Kochergebnisse!
Der Schnelle –
der protherm® Allherd-Kupferboden
Der protherm® Allherd-Kupferboden ist unser Markenzeichen! Als einziges deutsches Unternehmen bieten wir noch Herdgeschirre mit Kupferboden an. Das natürlich nicht aus Lust und Laune, sondern aus gutem Grund:
Der Boden eines Topfes oder einer Pfanne ist, wie schon beschrieben, entscheidend für die optimale Zubereitung. Wer vor diesem Hintergrund einen Boden mit hervorragenden Wärmeleit- und optimalen Reguliereigenschaften sucht, kommt an unserem Premiumboden - dem protherm® Allherd-Kupferboden - nicht vorbei.
Der protherm® Allherd-Kupferboden besteht aus 3 Schichten – dem Edelstahl-Topfboden, dem Kupferkern, der in der Mitte liegt, und der Edelstahlabschlussplatte.
Dank der optimalen Wärmeleitfähigkeit des Kupfers heizt das Herdgeschirr schnell und gleichmäßig auf. Gleichzeitig lässt sich die Wärmezufuhr durch den Kupferboden bestens regulieren – Töpfe und Pfannen mit Kupferboden reagieren unmittelbar auf das Herunter- oder Heraufregulieren der Temperatur. Fast so, als würde die Hitzezufuhr direkt am Topf geregelt und nicht am Herdschalter. Dadurch besteht z. B. kaum Gefahr, dass etwas zerkocht. Demzufolge sparen Sie mit dem protherm® Allherd-Kupferboden nicht nur Zeit und Energie, sondern Sie kochen auch extrem Vitamin schonend.
Der protherm® Allherd-Kupferboden eignet sich für den Einsatz auf allen gängigen Herdarten (Glaskeramik, Gas, Elektro) inkl. Induktionskochfelder.
![]() |
1 Edelstahl-Topfboden 2 Kupferkern 3 Edelstahl-Induktionsboden |
Der Ausdauernde -
der ecotherm® Aluminium-Kapselboden
Eine Alternative zum protherm® Allherd-Kupferboden bildet der ecotherm® Allherd-Aluminiumkapselboden. Dieser Boden besteht aus anderen Materialien und folgt einem anderen Wärmeprinzip - während Kupfer ein perfekter Wärmeleiter ist, steht Aluminium für eine ausgezeichnete Wärmespeicherung.
Der Aluminiumboden speichert beim Ankochen auf höchster Stufe die aufgenommene Wärme. Sobald das Kochgut gart, kann die Energiezufuhr reduziert werden. Ab diesem Moment unterstützt die gespeicherte Wärme den Garprozess, in dem sie für längere Zeit zuverlässig und kontinuierlich an das Gargut abgegeben wird. Ein Aluminiumboden ist ideal für die Zubereitung von Gerichten mit längerer Garzeit.
Auch der ecotherm® Allherd-Aluminiumkapselboden eignet sich für den Einsatz auf allen gängigen Herdarten (Glaskeramik, Gas, Elektro) inkl. Induktionskochfelder.
![]() |
1 Edelstahl-Topfboden 2 Aluminiumkern 3 Edelstahl-Induktionsboden |
Fazit: Mit unseren Böden gewinnen Sie Zeit, sparen Energie und kochen gesund!
Die Bodendurchbiegung
Unabhängig davon, für welche Bodenvariante Sie sich entscheiden – grundsätzlich muss ein Herdgeschirr optimal auf der Herdplatte aufliegen. Deshalb sollten für die Bodenherstellung strenge Richtlinien gelten:
Kochgeschirrböden wölben sich im erhitzten Zustand nach außen – das Bodenmaterial dehnt sich aus. Um sicherzustellen, dass ein Topf oder eine Pfanne im erhitzen Zustand nicht auf der Herdplatte zu tanzen beginnt, empfiehlt es sich, dem Boden eine genau definierte Neigung nach innen zu geben. Diese darf nicht zu groß oder zu klein sein, sondern muss individuell auf jedes Kochgeschirr abgestimmt werden. Dafür bedarf es großer Erfahrung und modernster Elektronik. Bei uns können Sie sich ohne Wenn und Aber darauf verlassen, dass dies der Fall ist.
![]() |
Die Deckel
Klappern gehört beim Kochen nicht zum Handwerk. Nicht nur, weil Klappern nervt, sondern auch, weil ein guter Deckel dafür sorgt, dass der Wasserdampf im Topf bleibt. Dies ist besonders wichtig für das schonende Garen mit wenig Wasserzugabe und das Braten ohne Fett.
Deshalb sollten Deckel – und dies gilt für unsere – so ausgeformt sein, dass der Wasserdampf am Deckel kondensiert und als Wasser in den Topf zurücktropft. Dadurch bleiben Vitamine, Mineralstoffe, Farbe und Geschmack erhalten.

Der Schüttrand
Um tropffreies und zielsicheres Ausgießen zu ermöglichen, sollte jeder Topf und jede Pfanne einen stabilisierenden Schüttrand besitzen.
Die Griffe
Achten Sie darauf, dass Ihr neues Herdgeschirr ergonomisch gut geformte, wärmeisolierende und fest mit dem Geschirrrumpf verbundene Griffe besitzt. Topf- und Pfannengriffe sollten so beschaffen sein, dass sie nicht in der Hand drücken oder einschneiden. Sie müssen so groß sein, dass sie immer sicher in der Hand liegen und auch beim Ausgießen nicht aus der Hand rutschen.
Während Edelstahlgriffe voll spülmaschinen- und backofentauglich sind, unterliegen Kunststoffgriffe kleinen Einschränkungen: So können sie bei häufiger Reinigung in der Spülmaschine an Farbkraft verlieren und nur bis zu einer Temperatur von 180˚ C im Backofen eingesetzt werden.
Die Oberflächen
Die Oberfläche eines Herdgeschirrs sollte eine einfache Reinigung ermöglichen - unabhängig davon, ob das Spülen maschinell erfolgt oder mit der Hand. Hochglanzpolierte Flächen lassen sich jederzeit ohne großen Aufwand reinigen. Dagegen erfordern Kupferoberflächen eine intensive Pflege, da Kupfer oxidiert und Patina ansetzt. Sie zu unterbinden, setzt eine regelmäßige Pflege mit einem handelsüblichen Kupferpflegemittel voraus.




